Peter Bruckner Preis x Design x Handwerk
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PBP’26
PBP’26

Peter Bruckner Preis 2026: Design x Handwerk x Lokale Produktion. Bereits zum fünften Mal wird heuer von der INNOS GmbH am 9. Juli 2026 der Peter Bruckner Preis verliehen.

Der Peter Bruckner Preis (PBP) ist ein internationaler Wettbewerb an der Schnittstelle von Design, Handwerk und lokaler Produktion. Er würdigt innovative Projekte, die gestalterische Qualität mit handwerklicher Präzision und zeitgemäßen Produktionsmethoden verbinden. Ziel des Preises ist es, das transformative Potenzial dieser Disziplinen sichtbar zu machen, neue Formen der Zusammenarbeit zu fördern und einen nachhaltigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung zu leisten. Benannt nach dem Osttiroler Schlossermeister Peter Bruckner, steht der Preis exemplarisch für eine ganzheitliche Verbindung von Entwurf und Umsetzung.

Im Museum Aguntum in Osttirol findet die öffentliche Präsentation der Projekte, die Preisverleihung sowie die Ausstellungseröffnung mit anschließendem Get-together in Osttirol statt – begleitet von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.

Der Wettbewerb hat sich zu einem fixen Forum des Austauschs zwischen Design und Handwerk etabliert.

Wann:  Freitag, 9. Juli 2026, ab 16 Uhr
Wo: Museum Aguntum, Dölsach

Einreichfrist: 30. April 2026 - Einreichung jetzt möglich

Peter Bruckner 

Die sieben Jahrzehnte umfassende Berufstätigkeit des Osttiroler Schlossermeisters Peter Bruckner (geb. 1935) ist gekennzeichnet durch die Verbindung von Entwurf und Produktion auf höchstem handwerklichem und gestalterischem Niveau. Er steht als Namensgeber des seit 2022 ausgelobten Peter Bruckner Preises exemplarisch für jene Gruppe von produzierenden Gestalter*innen die Entwurf und Umsetzung, technisches, unternehmerisches und gestalterisches Wissen ganzheitlich verbinden. 
Jury
Jury

Die Jury des diesjährigen Peter Bruckner Preises vereint vier fachkundige Persönlichkeiten, die unterschiedliche Perspektiven aus Design, Produktion, Unternehmertum und regionaler Entwicklung einbringen. Mit ihrem Blick für Qualität, Innovation und Relevanz prüfen sie die eingereichten Projekte anhand zentraler Kriterien wie gestalterischer Qualität, handwerklicher Ausführung, Nachhaltigkeit, Funktionalität, Produzierbarkeit sowie Marktpotenzial – und wählen daraus jene Arbeiten aus, die als Preisträger besonders überzeugen.

Martin Bergmann

Martin Bergmann ist Designer und Mitgründer des Wiener Designstudios EOOS, das er 1995 gemeinsam mit Gernot Bohmann und Harald Gründl gegründet hat.

Aufgewachsen in Osttirol und ausgebildet an der Universität für angewandte Kunst in Wien entwickelte er früh ein Verständnis für Gestaltung im Spannungsfeld von Funktion, Kultur und Ästhetik.

EOOS zählt heute zu den renommiertesten Designstudios, arbeitet in den Bereichen Produkt-, Möbel- und Social Design und ist für seine poetische Herangehensweise sowie die Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern bekannt.

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Katharina Bruckner

Katharina Bruckner ist Designerin, Dozentin und seit 2016 Leiterin der Abteilung Design und Raum an der Kunstschule Wien. Ihre Lehr- und Forschungsschwerpunkte umfassen experimentelles Design, Interior Design, Ausstellungsgestaltung sowie Designgeschichte und -theorie. Im Zentrum ihrer Arbeit steht ein offenes, transdisziplinäres Designverständnis, das wissenschaftliche Methoden ebenso wie intuitive Prozesse vereint. Katharina studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien sowie in Mailand und Como. Ihre ersten praktischen Erfahrungen sammelte sie als Schlosserin in der Bau-Schlosserei ihres Vaters Peter Bruckner in Lienz. Gemeinsam mit Stefan Moritsch gründete sie 2004 das Designbüro bkm design working group in Wien – ein interdisziplinärer Raum für gestalterisches Denken und Tun.

Martin Wetscher

Martin Wetscher, Geschäftsführer der Wetscher Wohngalerien, ist Unternehmer und Innenraumgestalter und führt das Tiroler Familienunternehmen Wetscher GmbH in vierter Generation. Aufgewachsen zwischen Tischlerei und Innenarchitektur entwickelte er früh ein feines Gespür für Gestaltung, Materialien und Raumwirkung. Heute prägt er die strategische und gestalterische Weiterentwicklung des Unternehmens, das mit den Wetscher Wohngalerien und den eigenen Wetscher Werkstätten zu den führenden Adressen für anspruchsvolle Wohnkultur in Österreich zählt. Sein Zugang vereint handwerkliche Präzision, internationales Design und ein tiefes Verständnis für Räume als Ausdruck von Persönlichkeit und Lebensqualität.

Tino Valentinitsch

Reinhard Lobenwein

Reinhard Lobenwein engagiert sich in verschiedenen Tätigkeiten seit vielen Jahren für die Stärkung des Handwerks und der regionalen Wirtschaft in Osttirol. Dabei entwickelte er ein fundiertes Verständnis für die Bedeutung gewachsener Strukturen, handwerklicher Qualität und regionaler Wertschöpfung.


Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung der Lehre sowie die Vernetzung von Betrieben und die Sichtbarkeit handwerklicher Leistungen. Seine Arbeit steht für einen praxisnahen Zugang und die kontinuierliche Weiterentwicklung regionaler Kompetenzen.

Ausstellung
Ausstellung

Die Ausstellung im Museum Aguntum zeigt vom 10. Juli bis 6. September 2026 die prämierten Projekte aus zahlreichen internationalen Einreichungen zum Peter Bruckner Preis. Der Preis wird heuer zum fünften Mal verliehen und ist an der Schnittstelle zwischen Design und Handwerk angesiedelt. Ziel ist es, das transformative Potenzial in Gestaltung, handwerklicher Fertigung und lokaler Produktion sichtbar zu machen und zu fördern.

Die Ausschreibung für den Peter Bruckner Preis läuft aktuell. Gestalter:innen, Handwerker:innen, Unternehmen und interdisziplinäre Teams sind eingeladen, ihre innovativen Projekte einzureichen und Teil des Wettbewerbs zu werden.

Im Vorjahr sind über 75 Einreichungen aus acht Ländern – darunter Österreich, Deutschland, Brasilien, Belgien, Slowenien, Serbien, Japan und Iran – bei der Ausschreibung eingegangen. Eingereicht wurden Beiträge von Einzelpersonen, Teams und Unternehmen. Eine unabhängige Fachjury mit vier Mitgliedern hat drei Hauptpreise, fünf Anerkennungspreise sowie sieben lobenswerte Erwähnungen vergeben.

Gesucht wurden zukunftsweisende Projekte, die den Wandel in Design, Handwerk und Produktion thematisieren. Dazu zählen innovative Produkte und Konsumgüter, Material- und Bauteilentwicklungen ebenso wie neue Fertigungsprozesse. Der Innovationsaspekt bildet das zentrale Kriterium bei der Bewertung. Weitere entscheidende Faktoren sind Nachhaltigkeit (in Bezug auf Langlebigkeit, Kreislauffähigkeit und Ressourcenschonung), Funktionalität und Gebrauchswert, Marktpotenzial, gestalterische Qualität, Originalität sowie die ästhetische Ausführung.

Die feierliche Preisverleihung findet am 9. Juli 2026 im Museum Aguntum statt. Die Veranstaltung beginnt um 16:00 Uhr, im Anschluss folgt die Preisvergabe und die offizielle Ausstellungseröffnung.

Museum Aguntum
Römerstraße 1
9991 Dölsach
Öffnungszeiten: DI – SO, 10 – 16 Uhr
Ausstellung: 10. Juli – 06. September 2026

Die letztjährigen Auszeichnung - PBP '25
Die letztjährigen Auszeichnung - PBP '25

HAUPTPREIS

24er Küche

ERIK ELTNER

Im Herbst 2024 wurden große Teile des Tullnerfeld in Niederösterreich von einem Jahrhunderthochwasser überschwemmt. Durch den Wasserstand im Erdgeschoss waren die meisten Küchen unbrauchbar geworden. Ziel der 24er Küche ist es in Krisensituationen ein Stück Normalität wiederherzustellen. Das System ist auf Küchennormmaße angepasst und kann somit Einbau- geräte, die nicht beschädigt wurden, aufnehmen. Die 24er Küche besteht aus 24 mm CNC gefrästen Siebdruckplatten, ist schnell gefertigt, wiederverwendbar und mobil. Das simple Steck und Keil System sorgt dafür, dass die Küche auch von einer Person ohne Werkzeug in 24 Minuten aufgebaut werden kann.


HAUPTPREIS

the peatland rotunda

Ana Martarello & Lena Siebrecht

Inspiriert durch den Besuch eines Erdbeerhofs in Lim- burg, thematisiert dieses Projekt die Wiederverwendung von Abfalltorf, einem Nebenprodukt der Bio-Landwirt- schaft. Torfgebiete sind als „umgedrehte Regenwälder“ bekannt, weil sie große Mengen an CO2 speichern. Für die peatland rotunda wird gebrauchter Torf zu Platten für einen Pavillon zur Wiederbefeuchtung des Blaugraslands verarbeitet. In Anlehnung an die traditionelle Architektur von Feuchtgebieten besteht die Struktur aus vorgefertigten Bauteilen, die mit lokalen Materialien leicht zusammengesetzt werden können. Der Pavillon ist eine Hommage an Moorgebiete und die Vergänglichkeit der Architektur.


HAUPTPREIS

shifting colors

Esther Van Schuylenbergh

Shifting colors ist eine Serie von handgewebten monumentalen Waffelgeweben aus 100 % Flachs. Die Serie experimentiert mit Mustern aus der Schaftweberei. Mithilfe von Software werden Parameter wie Kettrichtung und Farbreihenfolgen erforscht und neu berechnet. Die Elemente reagieren auf neue Weise und ermöglichen größere Muster, in denen Farben in dynamischen Farbverläufen auf der Oberfläche erscheinen und verschwinden. Garn und Dichte wurden so kalibriert, dass ein Gleichgewicht zwischen Raffinesse und Dreidimensionalität entsteht. Die doppelseitigen Platten werden auf Maß gefertigt und dienen als akustische Raumteiler oder Wandbehänge.


Anerkennung

Radiator Flask

VALERIO SAMPOGNARO

Radiator Flask ist ein Raumkühler aus Ton, der nach dem Prinzip der Verdunstungskühlung funktioniert. Die leicht porösen Elemente werden mit Wasser befüllt, welches an die Oberfläche transportiert wird und dabei denn Füllstand anzeigt. Im warmen Luftzug verdunstet das Wasser, nimmt Energie auf und kühlt die Luft dabei ab. Der modulare Aufbau erlaubt eine Anpassung an den Kühlbedarf. Das Design verleiht einer alten Kühlmethode aus dem arabischen und mediterranen Raum eine neue Form, macht sie dabei effizienter und zugänglicher. Es verbindet lokales Handwerk mit funktionaler Gestaltung und vermittelt den Wert traditio- nellen Wissens im Umgang mit heutigen Umweltbedingungen.


Anerkennung

wirewirewirewire

YOOMIN SUN

wirewirewire ist ein Sitzmöbelserie, bei der Edelstahldräh- te inspiriert durch das Stockinette-Stricken in der Textilindustrie verwendet werden. Im Gegensatz zu geschweißten Maschen werden die Elemente durch Einhaken miteinander verbunden. Die gestrickte Oberfläche verteilt den Druck gleichmäßig und bleibt dadurch flexibel. Die gestrickte Struktur wird ohne dauerhaf- te Befestigungen auf den Rahmen geklippt, so dass sie immer wieder ausgetauscht und repariert werden kann. Durch die Nutzung von Stahldraht und Verfahren des Textilhandwerks stellt dieser Entwurf herkömmliche Erwartungen an Metallstrukturen in Frage und eröffnet neue Möglichkeiten im Metallmöbeldesign.


Anerkennung

LOC

MARKUS GAMSJÄGER

LOC ist ein ineinandergreifendes Holzprofilsystem, das es ermöglicht, die Elemente flach zu verpacken und damit umweltfreundlich zu versenden. Die Holzschienen werden aus lokal geerntetem Eschenholz hergestellt und auf einer Kombination von Fräsmaschinen produ- ziert. Moderne CNC-Spann- und Frästechnik ermöglicht es, dieses Produkt kostengünstig und in verschiedenen Längen zu fertigen. Die LOC-Ketten können nach Belieben gestaltet und dimensioniert werden. Als präzise runde Form oder als frei fließende Struktur.


Anerkennung

first.era

ABERJUNG GMBH

Die first.era von 5ive Sports ist eine revolutionäre Skitou- renbindung, die speziell für das Freeride-Skifahren ent- wickelt wurde. Sie ist leichter als jedes andere Modell auf dem Markt und überzeugt nicht nur im Aufstieg, sondern bietet auch außergewöhnliche Kontrolle im Abfahrtsbereich. Was die first.era auszeichnet, ist die Verbindung zwischen Skifahrer*in und Ski. Der direkte Kraftübertrag ermöglicht maximale Reaktionsfähigkeit und Kontrolle, besonders im an- spruchsvollen Freeride Gelände. Ob beim Carven durch tiefen Powder oder bei technischen Abfahrten - die first.era garantiert Präzision bei jeder Kurve.


Anerkennung

GRIT

BASTIAN GASSER & FLORIAN WEGER

GRIT ist eine Shopping-Plattform, auf der Händler*innen ihre Produkte direkt verkaufen können. Eine App hilft den Nutzer*innen impulsives Kaufverhalten durch rationales Handeln auf Basis ihrer individuellen Ziele und Werte zu ändern. Produkte mit geringer Relevanz werden gezielt aussortiert. Die App bietet alternative Vorschlä- ge, wie das eingesparte Geld sinnvoll investiert werden kann. GRIT ermöglicht Stück für Stück die Kontrolle über das eigene Leben zurückzugewinnen. Ein Shopping-Erlebnis, das wieder Spaß macht und gleichzeitig das Gefühl vermittelt, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Man braucht nicht alles, sondern nur das Richtige.

Preisverleihung
Preisverleihung

9. JULI 2026, ab 16:00 Uhr

Präsentation der prämierten Projekte

Preisverleihung

Hinweis: Programm 2026 in Vorbereitung
Rückblick
Rückblick

PBP'25

Rund 100 Gäste aus Handwerk, Design, Produktion und der Region folgten der Einladung der INNOS GmbH mit Michaela Spiess und Paula van der Woude zum feierlichen Auftakt des LEADER-Projekts „Design, Produktion & Transformation“. Inspirierende Impulsvorträge rund um Weiterbildung und das Zusammenspiel von Gestaltung, Material und Machbarkeit bildeten den Rahmen, bevor der Peter-Bruckner-Preis 2025 verliehen und die Ausstellung offiziell eröffnet wurde. Insgesamt gab es über 75 Einreichungen aus dem In- und Ausland.

Winterschule

Im Rahmen der Winterschule fanden mehrere Workshoptermine und Voträge zum praxisnahen Einsatz von KI Tools statt. Der Workshop von Univ.-Prof. Stefan Moritsch vermittelt Einsatz des KI-Entwurfstools ComfyUI. Teilnehmer lernen, wie KI Handwerkern und Gestaltern hilft, individuelle Lösungen zu entwickeln. Ideal für alle, die KI im Handwerk und Design nutzen möchten.

Der Workshop von Prof. Christophe Barlieb verbindet Handwerk mit Mixed Reality und KI, fördert kreatives Denken und zeigt den Einsatz von MR-Tools im Handwerk.

PBP'24

Die INNOS GmbH, mit Paula van der Woude als Projektverantwortliche, begrüßte mehr als 140 Personen aus den Bereichen Handwerk, Design und produzierende Unternehmen sowie interessierte Menschen aus der Region zu einer Vortragsreihe zum Thema „Künstliche Intelligenz in Gestaltung und Produktion“ und zur anschließenden Peter Bruckner Preisverleihung 2024.

PBP'23

Am Freitag, den 14. Juli fand bereits zum zweiten Mal die Preisverleihung zum Peter Bruckner Wettbewerb unter dem Motto Design trifft auf Handwerk in Lienz statt. Der Wettbewerb und die Fachtagung wurden von der INNOS GmbH gemeinsam mit Partnern und Sponsoren aus der Region organisiert. Beim Designpreis dreht sich heuer alles um den 3D Metalldruck. Schüler:innen, Handwerker:innen, Studierende oder Interessierte konnten innovative Ideen zu Produkten oder Bauteilen einreichen, welche mittels 3D Metalldruck gefertigt werden können.

PBP'22

Das war die Preisverleihung des Peter-Bruckner-Preis 2022.

Projektträger
Projektträger

Projektträger

Logo innos

Partner
Partner

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Leaderleiste

Impressum

INNOS GmbH Gesellschaft für Innovation und nachhaltige Entwicklung

Albin Egger-Straße 17
A-9900 Lienz

T: +43 4852 63527
M: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
W: www.innos.at

UID: ATU 71309336
FN: 457082 f
Gerichtsstand: Innsbruck

Geschäftsführung:
Mag. Reinhard Lobenwein

Steuerungsgruppe Peter Bruckner Preis
Mag. Johann KOLLREIDER
Mag. Reinhard LOBENWEIN
Univ.-Prof. Mag.art. Hans Stefan MORITSCH



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